| Wie alles begann... Meine Kindheit verbrachte ich auf dem elterlichen Bauernhof in einem kleinen Dorf in der Nähe der Ostsee. Die Liebe zu den Tieren wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Als Erwachsene lebte ich dann einige Jahre in der Stadt. Die Sehnsucht nach dem ländlichen Leben und nach einem "Haustier" wurde dann immer übermächtiger und so hat es mich dann wieder aufs Land verschlagen. Nach kurzer Zeit brachte mein kleiner Sohn die erste herrenlose Katze mit nach Hause. Das war vor annähernd fünfunddreißig Jahren - und es war der Beginn eines neuen Lebens. Eines Lebens, in dem ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, den Tieren zur Seite zu stehen und in Notsituationen zu helfen. Es gab immer wieder sehr schwierige Zeiten, aber ans Aufgeben habe ich nicht eine Sekunde gedacht. Na ja, und es wurden immer mehr Tiere denen ich ein Zuhause geben musste. Es sind so unendlich viele Tiere, die mich eine zeitlang durchs Leben begleitet haben. Manche waren Jahre da, manche nur Stunden. Zeit ist nichts - in meinem Herzen leben sie alle für die Ewigkeit. Es gab und gibt fröhliche und ganz traurige Momente, aber es gibt nicht einen Moment mit den Tieren, den ich missen möchte.
Anfang der achtziger Jahre absolvierte ich dann eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin und eröffnete eine eigene Praxis. 1998 gründete ich den Tierschutzverein "Tierhaus e.V.", der als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt wurde. Dadurch war es mir möglich einige Fördermitglieder zu gewinnen, die mit einem kleinen monatlichen Beitrag den Tierhof mitfinanzieren. Da ich die Tiere medizinisch selbst versorgen kann, halten sich die Ausgaben für tierärztliche Leistungen in Grenzen. Bei fast 150 Tieren sind natürlich die Futterkosten ganz gewaltig und ich bin froh über jede noch so kleine Spende, hier zählt jeder Cent. Natürlich stehen ständig irgendwelche Renovierungs- bzw. Instandhaltungsarbeiten an. Neue Zäune müssen gezogen, neue Futtertröge für die Schafe angeschafft und Wegsteine gekauft und verlegt werden. Dann muss dringendst ein Flaschenzug angeschafft werden. Das alte Pony "Puppa" (35) fällt immer wieder mal hin und ich kann sie dann nicht alleine aufrichten. Bisher habe ich immer wieder kräftige Männer zur Hilfe holen können. Aber was ist, wenn einmal niemand erreichbar ist? Alleine auf die Beine stellen könnte ich sie nur mit einem Flaschenzug. Denn für Stunden liegen lassen kann man "Puppa" nicht, dass würde sie mental nicht verkraften können.
Bitte haben Sie ein Herz für Tiere und unterstützen Sie mit einer Spende, einer Mitgliedschaft oder einer Patenschaft mein Lebenswerk, das "Tierhaus e.V.". Herzlichen Dank. Ihre Carmen Weltersbach |
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